
Hallo liebe Leserinnen und lieber Leser !!
In meiner heutigen Ausgabe möchte ich mit euch teilen, wie ich in den letzten Tagen dieses Bild bei einer Zeichenübung erstellt habe.
Im Skizzenbuch halte ich die Inspirationen aus meinem letzten Urlaub fest. Ich übe, alles aus dem Kopf heraus zu zeichnen. Zuerst eine Möwe auf einem Holzpfahl. Wie zeichnet man eine Möwe im Flug? Vielleicht sind die Proportionen nicht ganz richtig. So könnte es aussehen, wenn sie kurz vor der Landung anfliegt.
Dann, auf der anderen Seite, befindet sich der Leuchtturm auf einem Felsplateau, das vielleicht noch besser gezeichnet werden könnte. Manchmal spricht mein innerer Kritiker, der möchte, dass alles gleich perfekt aussieht. Kennt ihr das auch?
Einen Tag lang lasse ich es liegen und zeichne alle runden Formen von Felsen und Wolken. Danach färbe ich den Himmel und das Meer in verschiedenen Blautönen.
Beim Zeichnen mit Blei- und grauem Farbstift versuche ich, die Möwen so realistisch wie möglich darzustellen. Das Meer soll Wellen bekommen, daher tanzen die Stifte in Hellblau, Türkis und Weiß nacheinander auf dem Papier. Zwischen den Felsen könnte mehr Moos und Algen entstehen. Ich färbe sie in Moosgrün und Schwarz.
Eine kurze Pause und etwas Abstand zu dem Bild, das eigentlich nur eine Übung sein sollte, zieht mich immer tiefer in die Details. Dadurch habe ich auch meinen inneren Kritiker beruhigt.
Wellen und Gischt, die an den Felswänden arbeiten, werden die Wellen mehr ausgearbeitet, indem der Meeresschaum mit einem weißen Fineliner betont wird. Licht und Schatten bringen das Bild. Kleine Akzente mit schwarzen und weißen Finelinern setzen.
Mein Tipp: Selbst bei einer Übung oder Skizze, liebe den Zeichenprozess und lass deine Gedanken und den Stift frei fließen.
Welche Erfahrungen macht ihr bei Mal-und Zeichenübungen?