Waldbaden hat nichts mit einem Badezusatz aus Fichtennadeln in der Wanne zu tun, sondern geht wie folgt:
herzlich Willkommen zu einem neuen Beitrag!
Ich freue mich, dass du den Weg hierher gefunden hast.
Vielleicht nicht ganz ohne Grund. Ich hoffe, es geht dir gut?
Vielleicht enthält mein heutiger Beitrag einen Satz, der dir weiterhilft,
damit du dich inspiriert fühlst, um dein Energielevel zu erhöhen.
Seit einigen Wochen erzählen mir viele Leute in meinem Umfeld:
"Ich fühle mich so energielos, ich bin ständig müde
oder mein Kopf fühlt sich so matschig an.
Es gelingt mir nichts."
Geht es dir gerade genauso?
Mir jedenfalls geht es aktuell auch so. Wir benötigen Energien unser gesamtes Leben lang und geben welche ab. Mit jedem unserer Atemzüge.
Es gibt positive Energien und natürlich auch negative Energien.
Heute möchte ich euch zunächst davon erzählen, wie man seinen Energietank wieder auffüllen kann.
Das letzte Mal, als ich so einen totalen Erschöpfungszustand hatte,
war ich sieben Monate lang krankgeschrieben. Es war ein totaler Burnout. Nichts ging mehr.
Eine lange Auszeit und eine Reha haben mich wieder auf den richtigen Weg gebracht.
Das war in dem Jahr, in dem wir der Pandemie ausgesetzt waren.
In der Reha haben wir einen guten Rucksack mit Möglichkeiten bekommen, um einem erneuten Rückschlag entgegenwirken zu können.
Dazu gehörten zum Beispiel, für sich allein Auszeiten zu nehmen.
Sich an alte Hobbys zu erinnern, neue zu suchen.
Neue soziale Kontakte zu suchen.
Vorschläge für Sportmöglichkeiten, auch für diejenigen, die mit Einschränkungen leben und dennoch in Bewegung bleiben wollen.
Besonders viele Ruhephasen einzusetzen, wie Meditationen, Yoga, Autogenes Training, Achtsamkeitsübungen. Besonders beeindruckt hatte mich das Waldbaden.
Waldbaden hat nichts mit einem Badezusatz aus Fichtennadeln in der Wanne zu tun, sondern geht wie folgt:
Zunächst gehen wir mit allen unseren Sinnen langsam den Weg in den Wald. Wir schauen uns bewusster unsere Umgebung an.
Wir fühlen Baumrinden, betrachten und riechen Blüten.
Das sind nur Beispiele. Ich kenne euren Weg in den Wald nicht.
Wir suchen uns einen schönen Ort, an dem wir eine Weile verweilen. Wir atmen tief ein und wieder aus und nehmen die Waldluft in uns auf.
Wer mag, ist barfuß mit den Füßen auf dem Waldboden.
Wir hören den Wind zwischen den Bäumen, manche knarren mit ihren Ästen.
Der Vogelgesang, erkennen wir den Vogel an seiner Stimme?
Rascheln im Unterholz, was können wir entdecken?
Besonders ist es, zur Ruhe zu kommen, alles geschieht ohne Hast und Eile.
Die Herzfrequenz und der Pulsschlag verlangsamen sich, die Lungen füllen sich mit Sauerstoff.
In dem Post ["heilsame Wirkung-die Macht der Stille entdecken"](https://ulrikegerke.art/2024/07/02/heilsame-wirkung-die-macht-der-stille-entdecken/) habe ich euch erzählt, wie magisch sie wirken kann.```